Wasseraufbereitung mit Umkehrosmoseanlagen
Trinkwasser-Qualität
Unser Trinkwasser ist das beste, dass es je gab. Trotzdem befinden sich darin immer noch teils
erhebliche Mengen von unerwünschten oder sogar gesundheitsgefährdenden Stoffen. Diese Stoffe werden zum Teil in den Wasserwerken nicht gefiltert, in den Rohrleitungen bis zu unseren Häusern oder dann in der häuslichen Verteilung eingebracht: Schwermetalle,
organische Verbindungen, Hormone und Medikamentenrückstände.
Nun muss man sicher zwischen seriösen Meldungen seitens Verbraucherschutzorganisationen wie zum Beispiel
foodwatch
und dann sehr reisserischen Beiträgen der
Boulevardpresse unterscheiden.
Des weiteren sind auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Berichte erschienen
zum Thema welche
Schadstoffe
sind in unserem Trinkwasser und
wo können sie herkommen .
Zum Schluss bleibt aber die Tatsache, daß sich Grenzwerte für Schadstoffe nicht immer an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, die vielleicht nicht mehrfach bewiesen erscheinen oder die unter Druck einer unbestreitbar vorhandenen Lobby verschoben werden.
Insbesondere die Organismen von Kleinkindern und Säuglingen reagieren teilweise heftig auf Konzentrationen, die für einen Erwachsenen noch unbedenklich sein mögen.
In jedem zehnten Haushalt werden die von vielen Fachleuten als zu hoch eingeschätzten Grenzwerten überschritten.
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Grenzwerte und Quellen für Schadstoffe
Reinheitsgebot für Wasser
Die Grenzwerte für Blei, Kupfer, Nickel und Cadmium werden vom Bundesgesundheitsamt festgelegt. Wissentschaftler fordern jedoch die Senkung dieser Grenzwerte und auch die bessere Kontrolle der Quellen von Schadstoffen, insbesondere von Medikamentenrückständen (siehe hierzu auch einen Bericht von nano auf 3SAT).
(siehe hierzu auch einen Bericht von
nano auf 3SAT ).
Die Quellen
für Schadstoffe sind vielfältig. Es ist wohl auch sinnvoll Trinkwasser im Wasserwerk perfekt aufzubereiten, wenn es auf dem Weg bis in unser Wasserglas oder Trinkfläschchen neue Schadstoffe aufnehmen kann.
Insbesondere die sogenannte Stagnationsphase, also die Zeit, die das Wasser vor dem Zapfen in den Leitungen steht ist sehr kritisch. Hie werden Schwermetalle aus den Leitungen und Rohrverbindungen gelöst.
Eine Studie des Umweltbundesamts (Uba) bestätigt,
was auch im Bericht auf 3SAT (s.o.) gezeigt wurde: Die eventuelle Überschreitung der Grenzwerte ist ein wesentliches Problem.
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Wie funktionert das Verfahren?
Das Verfahren der Umkehrosmose (englisch: reverse osmosis) ist mit einer extrem feinen Filtration vergleichbar und wird daher auch als Hyperfiltration bezeichnet.
Der Begriff "Osmose" ist an dieser Stelle etwas irreführend, denn es handelt sich hier nicht um einen Konzentrationsausgleich durch eine Membran, sondern es wird verunreinigtes Wasser durch den Wasserdruck durch einen sehr feinen Filter gedrückt.
Die unerwünschten gelösten Stoffe (z.B. Härtebildner, Nitrat, Kieselsäure, Rückstände von Pestiziden und Medikamenten, Hormone - um nur einige zu nennen) können aufgrund ihrer molekularen Größe nicht durch die ultrafeine Membran gelangen - auf der Reinwasserseite ist somit fast ausschließlich Wasser = H2O. Entwickelt in den USA - tatsächlich von der NASA
Entwickelt wurde die Technik in den 60er Jahren im Autrag der NASA, die ein Trinkwasser-Recycling-System für bemannte Weltraumflüge benötigte.
Bis heute kommen alle Membranen nahmhafter Hersteller aus den USA. Das bedeutendste Anwendungsgebiet ist heutzutage die großtechnische Meerwasserentsalzung. Weitere Einsatzbereiche sind Lebensmittelindustrie (Aufkonzentrieren von Fruchtsäften), Medizin (Dialyse), Abwasser-Recycling (z.B. in galvanischen Betrieben).
In den USA haben Umkehrosmoseanlagen schon längst Einzug in die Haushalte gehalten. Ein Wasserfilter mit Osmosetechnik gehört mittlerweile zum Standard einer gut ausgestatteten Küche.
Trinkwasserfilter mit Osmosetechnik verwenden ebenfalls fast immer feine Sedimentilter als Vorfilter. So helfen Feinfilter als Schutz vor Schwebstoffen und anschließende Aktivkohlefilter verringern den Chlorgehalt um die hochwertige Osmosemembran zu schützen. Regelmäßiges Spülen verlängert die Lebensdauer der Umkehrosmosemembran erheblich.
Weiteres externes Informationsmaterial
Grenzwerte für Trinkwasser(Bundesministerium)
Trinwasserverordnung Wikipedia
Multiresistente Keime und Medikamente im Trinkwasser (3SAT)
Uran im Mineralwasser (Markt, NDR Fernsehen)
Uran im Trinkwasser (Report München)
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