Flachbrunnen mit Saugpumpe
Saugpumpe ohne Gefäß und Trockenlaufschutz
Das Heraufsaugen von Wasser ist phyikalisch nur bis zu einer Wassersäule von 10m möglich. Verständlicher wird das, stellt man sich vor, dass die Pumpe die Luft aus der Brunnenleitung saugt und der umgebende Luftdruck das Grundwasser im Brunnenrohr hochdrücken kann.
Eine Wassersäule von 10m entspricht dann der Luftsäule, die über dem Erdboden steht - mehr steht nicht zur Verfügung.
Und das auch nur unter idealen Bedingungen. In der Realitiät schaffen es auch sehr hochwertige Pumpen nicht ein Vakuum herzustellen. Der Einsatz einer Saugpumpe ist also nur bis zu einem Flurabstand von maximal 6m ratsam.
Da das Grundwasser unter dem Erddruck im Brunnenrohr aus der wasserführenden Schicht hochgedrückt wird, bezeichnet der Flurabstand den Abstand zwischen Wasserpegel Grundwasser im Brunnenrohr und OK-Gelände.
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Saugpumpen werden oft zusammen mit Druckbehälter, Druckwächter und Trockenlaufschutz als Hauswasserwerk angeboten - in Baumärkten oft für um die 100,00 Euro.
Diese Anlagen sind bei geringen Flurabständen gut einsetzbar; ein Qualitätsunterschied wird aber schnell dann offenbar, wenn im Frühjahr doch das Anpumpen nicht auf Anhieb gelingt oder das Wasser mit nur geringem Fliessdruck aus dem Schlauch kommt. Insbesondere bei Beregnungsanlagen sollten nur hochwertige Pumpen - dann auch gut ohne Druckbehälter zum Einsatz kommen.
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Hauswasserwerk
Hauswasserwerk mit Manometer, Druckbehälter, Durchlaufschalter und Filter
Vorteile dieser Anlagen sind zweifellos die geringeren Kosten gegenüber einer Tauchpumpen-Anlage.
Nachteilig sind zum einen die besonders bei billigen Baumarktpumpen hohen Geräuschpegel - stellen Sie sich vor, die Pumpe läuft mit Ihrer Bewaesserungsanlage vor Sonnenaufgang in einem Blech-Gartenhäuschen unter dem Schlafzimmerfenster Ihres Nachbarn an - und zum anderen der Aufwand am Saisonende der durch die Demontage entsteht, denn die Pumpe muss ja vor Frost geschützt werden.
Im Membrandruckbehälter befindet sich ein mit Stickstoff gefüllter Ballon. Das einströmende Wasser komprimiert den Ballon. Die Pumpe wird ausgeschaltet. Wird an einer Zapfstelle Wasser entnommen, dehnt sich das Gas aus und hält den Wasserdruck auf hohem Niveau. Erst wenn sich das Gas völlig entspannt hat, wird die Pumpe wieder in Betrieb genommen. Diese Schaltaufgaben werden von einem Druckwächter übernommen, der die Pumpe bei Unterschreiten des Minimaldruckes einschaltet und bei Erreichen des Maximaldruckes ausschaltet. So wird die Anlage vor Druckstößen und die Pumpe vor häufigen Anfahranforderungen geschützt. Kleinanlagen müssen nicht zwingend mit einem Druckbehälter ausgestattet werden. Sie können auch nur mit einem Druck- und Strömungswächter betrieben werden.
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