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Regenwasser nicht ableiten sondern nutzbar machen
Um auf dem Grundstück anfallendes Niederschlagswasser nutzbar zu machen muss es in geeigneten Behältern aufgefangen und gesammelt werden. Diese Behälter sind heutzutage in der Regel aus ABS-Kunststoff - schlagfest, verrottungsbeständig und durch ihr geringes Gewicht leicht einzbauen.
Das nutzbare Volumen kann - je nach Hersteller durch das Zusammenschalten mehrerer kleiner Behälter vergrössert werden.
Prinzipiell gilt natürlich: Je mehr Wasser gesammelt wird, desto grösser ist die Ersparnis an Trinkwasser, dass bei einer kontinuierlichen Nutzung (also nicht nur ab und zu einmal den Rasen sprengen) über eine automatische Nachspeisung zugeführt werden müsste.
Die Grenzen der Behältergrössen liegen in den Investitionskosten und dem Platzbedarf.
In jedem Fall müssen das einströmende Wasser, das von Dach- und Verkehrsflächen kommt grob gefiltert werden.
Dazu hängen möglichst leicht zugänglich z.B. Filtereimer am Einlauf, die kontrolliert und insbesondere dann, wenn viele Blätter eingespült werden gereinigt werden müssen.
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Nachspeisung und Überlauf
Für die regelmässige Nutzung des Regenwassers innerhalb des Gebäudes als Grauwasser für die Toilettenspülung und Waschmaschine oder für die Gartenbewässerung (per Hand oder über eine Beregnungsanlage) ist es erforderlich eine autmatische Nachspeisung mit Trinkwasser vorzusehen.
Über ein simples Schwimmerventil (DIN 1988 - Trinkwasserinstallation beachten!) kann ein Minimalstand im Behälter gewährleistet werden.
Für grosse Regenspenden ist andererseits ein Überlauf der falls möglich in die Kanalisation mündet vorzusehen. Jedenfalls ist der Fall, dass der Behälter überläuft einzukalkulieren. Ins Gebäude eindringendes Wasser würde sicher grösseren Schaden anrichten, als man durch die Wassereinsparungen erzielen könnte...
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